Lycopodium (Lycopodium clavatum).
Beschreibung
Keulenbärlapp
Bärlapp wird schon seit dem Mittelalter in der Medizin als harntreibendes
Mittel, bei Gicht oder äußerlich bei Wunden und Ekzemen verwendet.
In der Homöopathie wird Lycopodium bei Verdauungsstörungen und
Erwartungsängsten eingesetzt.
Anwendungsgebiete und Symptome
- Verdauungsstörungen
Verdauungsprobleme in Folge von Erwartungsängsten, nach
Genuss von blähendem Nahrungsmittel oder spätabendlichem
Essen.
Der Bauch ist aufgebläht, Darmgeräusche, Hunger,
der nach dem ersten Bissen verschwindet, Übelkeit,
Erbrechen, Verstopfung
- Ängste
Versagensangst, Mindewertigkeitsgefühle, die durch aufgesetztes
Verhalten kaschiert werden.
Schlaflosigkeit, nächtliche Beklemmungen. Lampenfieber,
Prüfungsangst können Verdauungsbeschwerden auslösen
- Urogenitalprobleme
Nierensteine, Herpes, vergößerte Prostata
- Brustraumentzündungen
Kitzelnder Husten, brennende Schmerzen im Brustkorb,
schwere Atmung
Modalitäten
- Besserung: Wärme, warme Speisen und Getränke, frische
Luft, Aktivität
- Verschlimmerung: extreme Hitze oder Kälte, zw. 16 und
20 Uhr, stickige Räume, Bewegungsmangel
- Folgen von: Erwartungsängste
Lycopodium (Lycopodium clavatum)
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Die dargestellten Informationen über die Arzneimittel stellen keine Therapie-Empfehlungen dar.
Bei länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden muss ein Arzt aufgesucht werden.
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